DAK-Kooperation: Erweiterte Prostata-Diagnostik mit Fusionsbiopsie – Kostenübernahme im Rahmen des Versorgungsprogramms möglich

Im Rahmen eines besonderen Versorgungsprogramms in Kooperation mit der DAK-Gesundheit besteht für geeignete  Patienten die Möglichkeit, eine erweiterte Prostata-Diagnostik in Anspruch zu nehmen. Dieses Programm ergänzt die reguläre Versorgung um moderne Verfahren und eine strukturierte Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Fachrichtungen.

Ein zentraler Bestandteil ist dabei die enge Kooperation mit spezialisierten Einrichtungen. In Mönchengladbach erfolgt die Durchführung der MRT-Ultraschall-Fusionsbiopsie im Zenturo.

Was bedeutet die Kooperation mit der DAK konkret?

Für Versicherte der DAK-Gesundheit ermöglicht das Programm den Zugang zu moderner Diagnostik, die über die klassische Regelversorgung hinausgeht.

Dazu zählen insbesondere:

  • koordinierte Diagnostik zwischen Urologie und Radiologie

  • Einsatz moderner bildgebender Verfahren (Prostata-MRT)

  • gezielte Biopsieverfahren wie die MRT-Ultraschall-Fusionsbiopsie

  • strukturierte Weiterbehandlung nach aktuellen Leitlinien

Ein wesentlicher Vorteil:
Für Versicherte teilnehmender Krankenkassen (z. B. DAK-Gesundheit) können die Kosten im Rahmen des Versorgungsprogramms übernommen werden.

Fusionsbiopsie – kurz erklärt

Die MRT-Ultraschall-Fusionsbiopsie ist ein spezialisiertes Verfahren zur gezielten Gewebeentnahme aus der Prostata. Dabei werden MRT-Bilddaten mit Ultraschall in Echtzeit kombiniert, um auffällige Bereiche präziser untersuchen zu können.

In Mönchengladbach wird dieses Verfahren transperineal (über den Damm) durchgeführt und ist im Zenturo verfügbar.

 

Ablauf der Teilnahme

Die Teilnahme am Versorgungsprogramm erfolgt freiwillig und wird individuell geprüft:

  1. Ärztliche Beratung und Indikationsstellung

  2. Einschreibung in das Versorgungsprogramm

  3. Überweisung an spezialisierte Partner (z. B. Zenturo)

  4. Durchführung der Diagnostik (MRT und ggf. Fusionsbiopsie)

Die weitere Betreuung erfolgt abgestimmt zwischen den beteiligten Fachärztinnen und Fachärzten.

Für wen ist das Programm geeignet?

Das Programm richtet sich an gesetzlich Versicherte – insbesondere der DAK-Gesundheit – bei:

  • Verdacht auf Prostatakrebs

  • auffälligen Vorbefunden (z. B. PSA, MRT)

  • Bedarf an weiterführender Abklärung

Ob eine Teilnahme möglich ist, wird im persönlichen Gespräch geklärt.

Vorteile der besonderen Versorgung

  • Zugang zu moderner Diagnostik beim Spezialisten

  • koordinierte Behandlung über mehrere Fachrichtungen hinweg

  • zeitnahe Terminvergabe

  • im Rahmen des Versorgungsprogramms können für Versicherte teilnehmender Krankenkassen (z. B. DAK-Gesundheit) keine zusätzlichen Kosten entstehen

  • strukturierte und leitliniengerechte Versorgung

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zum Versorgungsprogramm:
Link zur Webseite des Anbieters

Flyer zur Prostata-Diagnostik:

Link zum Flyer